Das rote Kreuz


Das rote Kreuz


Diese Kurzgeschichte handelt von einem zwölfjährigen Mädchen, das in einer von Tod und Pestilenz beherrschten Zeit aufwächst und von ihrer streng religiösen Mutter körperlich und psychisch gequält wird. Mary glaubt an das Gute und will, wie jedes Kind, die Welt der Erwachsenen verstehen und begreifen. Doch ihr kindliches Verhalten treibt sie direkt ins Verderben... 

Grausame Folter im Namen des Herrn


"Mein armes Kind", sagte Mutter. "Ich weiß, wie sehr dich der Teufel quält. Er versucht dich von der Kirche fernzuhalten, aber das dürfen wir nicht zulassen. Unter gar keinen Umständen darf er gewinnen." Mary sah keine Chance dieser Tortur zu entkommen. "Das ist ein sehr gutes Zeichen mein Kind", lobte sie. "Wenn sich dein Körper nicht mehr so stark gegen die Worte des Herrn aufbäumt, dann ist er möglicherweise bereit die Rückkehr des Herrn zu akzeptieren." 

Allmählich wurde ihr mulmig. Wo blieb sie nur? Die Sonne stand bereits hoch am Himmel. Es musste fast Mittag sein. Warum hatte man sie nicht zum Frühstück geholt? Mary legte ihr Ohr an die Tür. Kein Geräusch war zu hören. Keine Schritte, keine Gesprächsfetzen, kein Klappern von Geschirr. Einfach nichts. Sie klopfte gegen das Holz. Erst vorsichtig, dann etwas lauter. "Mama? Mama, hörst du mich?" Keine Reaktion.

Leserstimmen


Eine Kurzgeschichte, die unter die Haut geht.
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Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es nicht mehr aus der Hand legen können.
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Dafür gibt's von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
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Markus Hermannsdorfer

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